Der Schulz-Zug macht Halt in Bamberg: Arbeitsplätze in der Automobilregion sichern!

Bundespolitik

Martin Schulz kommt nach Bamberg. Seit Wochen bereitete die zuständige Arbeitsgruppe der SPD-Bamberg den Auftritt des Kanzlerkandidaten vor. Am Tag selbst waren alle Genossinnen und Genossen vor Ort und packten mit an, damit ein reibungsloser Ablauf möglich war.

Am gestrigen Freitag schien die ganze Stadt auf den Beinen, der Maxplatz voll wie nur bei großen Events. Über 2000 Interessierte waren gekommen. Schulz lockte die Menschen auf die Straßen. Endlich jemand, der die Bundestagswahl auch direkt nach Bamberg bringt.

Das „Vorprogramm“ wurde von Bundestagskandidaten aus der Region gestaltet. Auch Andreas Schwarz, MdB aus Bamberg/Forchheim, nahm an dem Gespräch teil. Er setzt sich als Abgeordneter im Bundestag besonders für seine Heimat ein. Das ist auch Florian Pronold, parlamentarischer Staatssekretär, nicht entgangen:

„Andi Schwarz ist einfach ein guter Abgeordneter. Auch wenn sein Name Schwarz ist, ist er wirklich rot.“

Jörg Nürnberger, Thomas Bauske und Anette Kramme geben den Menschen einen Blick auf ihr Verständnis von sozialer Gerechtigkeit. Sei es beim Thema Mindestlohn, der weiter angehoben werden soll, oder beim Thema des Zusammenhalts in der Gesellschaft: „Wir müssen als Gesellschaft wieder mehr zusammen wachsen“, so Nürnberger, Bundestagskandidat für den Wahlkreis Hof.

Neue Technologien nicht auf Kosten von Arbeitsplätzen

Dann geht ein Beifallssturm durch die Menge. Da ist er: Martin Schulz hat den Maxplatz erreicht und geht gewohnt bürgernah direkt durch die Menschenmenge auf die Bühne zu. Er spricht über soziale Ungerechtigkeit. Es müsse endlich eine Mietpreisbremse geben, die Wohnen nicht weiter zum Risiko mache. Tarifgebundene unbefristete Arbeitsverträge sollen wieder zum Normalfall auf dem deutschen Arbeitsmarkt werden. Schulz macht klar, dass Deutschland in dieser Hinsicht „kein modernes Land ist“ und es „Deutschland nicht gut geht“. Die Kanzlerin hatte in ihren Wahlkampfauftritten hingegen immer wieder betont: „Deutschland geht es gut.“

Zum Thema Rente kann Schulz nur eines sagen: Unter ihm als Kanzler, werde es keine Erhöhung des Renteneintrittsalters geben. Außerdem sorge er dafür, dass die Rente stabil bleibt und nicht weiter absinkt

Auch in Sachen Elektromobilität hat Martin Schulz ein wichtiges Anliegen: „Neue Technologie: ja, aber nicht ohne die Sicherung von Arbeitsplätzen.“ Das sei gerade in der Region Bamberg ein wichtiges Ziel, das in jedem Fall gewährleistet werden müsse.
Andreas Schwarz, MdB aus Bamberg/ Forchheim, freut sich besonders darüber, dass Martin Schulz die Energiewende mit Rücksicht auf den Bamberger Industriestandort betrachtet und betont:

„Andernfalls geht die Energiewende auf Kosten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.“

Die Würde des Menschen ist unantastbar

Auch für die AfD findet Schulz klare Worte: Die AfD sei eine Schande für die Nation. Jede und Jeder habe den Anspruch auf gleiche Behandlung. Denn: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Schulz betont, dass dieses Recht nicht nur für Deutsche gelte, sondern für alle Menschen in Deutschland und auf der ganzen Welt.

Zum Schluss hat Martin Schulz noch einen Appell an Erdogan: Es sei nicht sein Aufgabenbereich sich in die Bundestagswahl in Deutschland einzumischen. „Die türkischstämmigen Deutschen gehören zu uns wie alle anderen auch, die in diesem Land wohnen“, so Schulz. Ein Rat aus Ankara sei überflüssig.

Und dann geht Martin Schulz nach 45 Minuten emotionaler und mitreißender Rede von der Bühne.

„Doch die Botschaft und die Diskussion bleibt“, betont Andreas Schwarz.

In ganz Bamberg wird an diesem Abend noch über den SPD-Kanzlerkandidaten und die Bundestagswahl gesprochen. Damit hat der Auftritt von Martin Schulz ein wichtiges Ziel erreicht: Es ist höchste Zeit, dass die Bundestagswahl zum zentralen gesellschaftlichen Thema wird.

 

Homepage SPD im Unterbezirk Bamberg-For

 

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