„Die Unterbringung von Asylbewerben darf nicht zum Geschäft werden“, forderte der Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz (SPD) bei seinem Besuch der Flüchtlingsunterkunft der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Scheßlitz. Im Rahmen seiner Sommertour begleitete der SPD-Politiker den Berater des Migrationssozialdienstes der AWO, Michael Roth, bei seiner wöchentlichen Sprechstunde für die knapp 50 Personen in der Einrichtung.
„Ich hätte nicht gedacht, dass die Arbeit im Tierheim so anstrengend ist“, lautete das Fazit des Bundestagsabgeordneten Andreas Schwarz nach seinem ganztägigen Einsatz im Tierheim Berganza.
Hauptsächlich Saubermachen stand während des gestrigen Sommertour-Termins des Bamberg-Forchheimer Bundestagsabgeordneten auf dem Programm. Die über 20 Hunde, 50 Katzen und zahlreichen Kleintiere wollen schließlich täglich eine saubere Bleibe und mit frischem Futter versorgt werden. Tierheimleiterin Elke Pohl zeigte die täglichen Abläufe, bei denen Andreas Schwarz kräftig mir zupackte. „Es gibt hier so viel zu tun, dass fast keine Zeit für die Zuwendung zum einzelnen Tier bleibt“, stellt Andreas Schwarz fest. Umso wichtiger sei die Einbindung ehrenamtlicher Helfer, die die nötige und wichtige Zeit für die Tiere mitbringen, betonte Elke Pohl.
Am 7. August besuchte der SPD-Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz zusammen mit Dieter Dewes, Bundesvorsitzender des BDZ, Dienststellen des HZA Schweinfurt in Bamberg. "Was der Zoll leistet, fließt in die Staatskasse", sagte Schwarz. "Daher muss sich die Politik bei Kritik am Zoll vor seine Zollbeamten stellen." Im vergangenen Jahr erbrachte die Arbeit des Hauptzollamt Schweinfurt mehr als eine Milliarde Euro für die Staatskasse, berichtete der Leiter des Hauptzollamts Schweinfurt Joachim Muhlert. "Die hiesigen Beamten leisten ausgezeichnete Arbeit", zeigte sich Schwarz beeindruckt.
Die oberfränkische SPD-Landtagsabgeordnete Susann Biedefeld macht sich derzeit im Bayerischen Landtag zusammen mit der SPD-Landtagsfraktion für den Feuerwehrnachwuchs stark. Die konkreten Forderungen der SPD-Landtagsfraktion nach einer stärkeren Unterstützung der bayerischen Feuerwehren bei der Nachwuchsförderung stellte Susann Biedefeld in der heutigen Plenardebatte vor.
"Bedingt durch den demografischen Wandel und ein immer vielfältigeres Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche, gestaltet sich die Nachwuchsgewinnung für die Feuerwehrvereine immer schwieriger. Eine Überarbeitung der gesetzlichen Rahmenbedingungen ist daher längst überfällig", erklärte Biedefeld. Der SPD-Gesetzentwurf beinhaltet mehrere Veränderungen, die den Feuerwehren in Bayern die Nachwuchsarbeit erleichtern soll.
Über die bevorstehenden Änderungen im Katharinenspital wird sowohl öffentlich als auch hinter verschlossenen Türen diskutiert. „Was wir aber brauchen, sind konkrete Ideen, wie es weiter gehen soll“, fordert Dr. Uwe Kirschstein, Vorsitzender der SPD Forchheim. Daher hat die SPD Forchheim im Juni und Juli in intensiven Arbeitssitzungen gemeinsam Eckpunkte erarbeitet. Im Ergebnis sind sechs konkrete Handlungsanweisungen entstanden, die als Forderungen an die Stadt verstanden werden sollen. „Für uns stehen die jetzigen Bewohner und das Personal im Mittelpunkt unserer Überlegungen“, so Kirschstein weiter.
Auf Einladung der SPD Bamberg-Land wanderten vergangenes Wochenende rund 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger auf den Reisberg bei Scheßlitz. Der Historiker Dr. Jens Kraus vom Fränkischen Schweiz Museum in Tüchersfelde führte die Gruppe über den Standort der ehemaligen Höhensiedlung aus dem 4. Und 5. Jahrhundert nach Christus. Lebendig und anschaulich referierte er dabei über die Konstruktion der ehemals beeindruckenden Anlage und das Leben dieser Zeit.
In der dritten Veranstaltung der Reihe „SPD-vor-Ort“ ging es im Stadtteil Burk diesmal um ein internationales Thema: TTIP. „Ohne Ratifizierung der ILO-Kernarbeitsnormen, kann es TTIP nicht geben“, findet Marietta Eder, Regionssekretärin des DGB Oberfranken, die auf Einladung der SPD nach Forchheim gekommen ist, um über Inhalte und Ziele des Freihandelsabkommen TTIP zu informieren und zu diskutieren. Die ILO-Kernarbeitsnormen regeln acht Mindeststandards in der Arbeitswelt wie etwa das Verbot von Zwangs- oder Kinderarbeit. Die Zustimmung der USA hierzu steht allerdings noch aus.
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